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„Architecture goes wild!“

by on 09/ 06/ 2008, under Books, Uncategorized





…„Das Gebäude als Spiel – die Benutzer sind die Mitspieler, der Architekt ist der Spielleiter!”….


Dies ist das erste Buch zur Kynamische Architektur, dass ich euch hier vorstelle. Es ist das englische Buch „Hyperbodies-toward an e-motive architecture“ von Kas Oosterhuis .

Hyperbodies sind Bauten und Umgebungsgestaltungen, die ihre Erscheinungsweise und ihren Inhalt dauernd ändern können. Die Mutationen solcher Gebäude hängen vom konkreten Verhalten ihrer jeweiligen Benutzer ab sowie von den aktuellen atmosphärischen Bedingungen. Diese Wechselwirkungen sind gesteuert durch die Informationsflüsse, die ein Hyperbody aufnehmen, verwerten und dann als bauliche (Oberflächen-) Wirkung umsetzen kann. Der Architekt programmiert diese Interaktivität und definiert damit den spezifischen Charakter des Gebäudes und des darin möglichen Geschehens.

Das Gebäude als Spiel – die Benutzer sind die Mitspieler, der Architekt ist der Spielleiter!

Kas Oosterhuis beschreibt welche Anforderungen und Schritte der Architekt von morgen nehmen soll, um sich die neue „e-motive“ Architektur zu stellen. Denn der Architekt muss neue Wege gehen um die Digitale Revolution zu beherrschen. Die Digitale Revolution beeinflusst, schon heute, stark unsere neue digitale Gesellschaft. Da Architektur immer auch ein Ausdruck der Gesellschaft ist, wird das Digitale Zeitalter die Architektur ungeahnte Dimensionen bieten. Um als Architekt diese Dimensionen zu erreichen sollte er seine Intuition zur absolute Höchstleistung trainieren. Dabei sollen die Vorteile der Computer z.b Database geschickt angewendet werden. Einzelne Kapitel erklären die neue Arbeitsweise von Architekten.

Die Architektur sollte demnächst als open source betrachtet werden. Es soll dabei ständig erweiterbar sein. E-Motive basierende Architektur erweitert auch die Aufgabe die ein Gebäude im Digitalen Zeitalter erfüllen soll. Ein Gebäude soll nämlich kommunizieren können! Mithilfe von vielen input und output Komponenten(u.a Sensoren, usw.) sollen Sie direkt und ständig in Beziehung zur Umwelt stehen.

„Architecture goes wild“ sagt sehr deutlich aus was für eine ungeheure Veränderung das Digitale Zeitalter mit sich bringt. Um schon ein ersten Einblick in verrückte Welt der Architektur zu erhalten, stellt Kas Oosterhuis einige seiner Projekte kurz vor. Diese Projekte werde ich demnächst hier veröffentlichen.
Anhand dieser Beispiele ist zu erkennen, dass die Aufgabe des Architekten eine Interaktion zwischen ein Gebäude, die Natur und der Menschen herzustellen ist. Er ist der „Spielleiter“ und definiert die Bedingungen der Interaktionen. Am Ende des Buches spricht Kas Oosterhuis immer utopischer über die neuen Dimensionen die erreicht werden können und seine „Hyperbodies“ klingen schon fast als etwas Lebendiges.

Also wer unbedingt mehr über Kinetische Architektur wissen möchte….kann ich nur empfehlen dies zu lesen. Es hinterlässt eine unglaubliches Gefühl und auch eine gehörige Portion Motivation. Es befreit und lässt neuartige Architekturträume hervorbringen!




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Sources
Kas Oosterhuis – Hyperbodies towards an e-motive architecture (ISBN 3764369698 Pick It! )

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Oliver van Poucke

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